Aktuell
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Majolika-Stiftung AKTUELL

Majolika Film


In der Majolika Manufaktur in Karlsruhe werden seit 1901 wunderschöne kunstkeramische Arbeiten gefertigt. Wie diese Arbeiten entstehen, zeigt ein kurzer, informativer Film, der von Baden TV produziert wurde.


Film-Produzentenpreis aus der Majolika

Im Rahmen einer cineastisch geprägten Gala mit viel Filmprominenz und hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur ging im Großlaupheimer Schloss die Verleihung des neu geschaffenen „Carl Laemmle-Preises“ über die Bühne.

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Begeisterndes Benefizkonzert

Auch der vierte Auftritt des beliebten Polizeimusikkorps Karlsruhe im mediterran anmutenden Innenhof der Majolika Manufaktur wurde ein großer Erfolge. Über 200 Gäste bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus bei den Musikern, den beiden Sängerinnen und ihrem Dirigenten Heinz Bierling für einen wunderschönen Konzertabend unter freiem Himmel.

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Hoher Besuch aus Brüssel in der Majolika

Um sich vor Ort über die aktuelle Situation in der Majolika Manufaktur und ihr in Vorbereitung befindliches Fortführungskonzept zu informieren, besuchte EU-Kommissar Günther Oettinger die traditionsreiche Keramik-Kunst-Werkstatt am Ahaweg.

Im Gespräch mit Stiftungsvorstand Klaus Lindemann, Erstem Bürgermeister Wolfram Jäger und GmbH-Geschäftsführer Dr. Dieter Kistner wurden insbesondere mögliche Kooperationsprojekte mit Kunst-Institutionen und Keramik-Manufakturen anderer EU-Länder erörtert. Denkbar wären: die Einrichtung europäischer Ateliers, die Durchführung von Sommer-Camps für Keramik-Künstlerinnen und Künstler und eine Zusammenarbeit bei der Aus- und Weiterbildung keramischer Berufe. Nach der Landtagswahl sollen die eingeleiteten Initiativen zügig weitergeführt werden. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Produktionsräume der Manufaktur zeigte sich Oettinger von den hier zurzeit künstlerisch gefertigten Arbeiten sehr angetan und sagte den Majolika-Verantwortlichen seine weitere Unterstützung zu.


Finissage der Ausstellung "P.R. Keil - der neueste Brand"

Mit der Finissage ging die Ausstellung über Arbeiten von Peter Robert Keil, die er in den letzten Monaten in der Majolika geschaffen hat, zu Ende, ein wunderbares Feuerwerk an ausdrucksstarken Farben und Formen. Herr Marlon Meierhöfer führte in die Arbeit des Künstlers sehr kompetent und einfühlsam ein.


Landtagspräsident zu Gesprächen in der Majolika

Um sich vor Ort über die schwierige, aktuelle Situation der Majolika und die Perspektiven für ein künstlerisches Fortführungskonzept zu informieren, besuchte der Präsident des baden württembergisches Landtages Winfried Klenk gemeinsam mit der Karlsruher CDU Landtagsabgeordneten Bettina Maier-Augenstein und dem Leiter des Präsidentenbüros Ministerialrat Klaus Kehl die traditionsreiche Karlsruher Kunst- Keramik-Werkstatt am Ahaweg.

Der Vorstand der Majolika-Stiftung Klaus Lindemann und der Geschäftsführer der Staatlichen Majolika  Dr. Dieter Kistner erläuterten in einem ausführlichen Gespräch mit anschließendem Rundgang durch die Manufaktur die Notwendigkeit, zum Ende des Jahres bzw. Anfang 2016 die Produktion der Majolika in der bisherigen Form bis auf wenige Bereiche einzustellen. Ausgangspunkt für diesen bedauerlichen, aber alternativlosen Schritt sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und eine ungünstige Auftragslage. Die Majolika-Stiftung als Eigentümerin der Manufaktur sieht in der durch den Produktionsstopp sich bedingten „kreativen Denkpause“ eine gute Chance, mit einem neuen Konzept, neuen Ideen, zusätzlichen Partnern, neuer Struktur, neuem Schwung und nicht zuletzt neuen Finanzierungsmodellen, die traditionsreiche Karlsruher Kultur-Institution Majolika in eine interessante, vielversprechende Zukunft zu führen.


Majolika-Jubiläumsbecher erstmals in der Ardèche

Was haben die Ardèche und die Karlsruher Majolika-Jubiläumsbecher gemeinsam? Beide sind einzigartig. Die Ardèche besticht durch ihre Einzigartigkeit der grandiosen Natur mit dem Weltkulturerbe der Chauvet-Höhle, in der Künstler vor 36 000 Jahren unvergleichlich schöne Unikate für die Nachwelt zeichneten. Gleichfalls Unikate stellen die Majolika-Becher dar, welche zum 300. Geburtstag der Stadt Karlsruhe in der traditionsreichen Keramik-Manufaktur gefertigt wurden.
Drei davon haben inzwischen ihren Platz bei den Mitarbeitern für das „Weltkulturerbe Chauvet-Höhle“ und im Informationszentrum bekommen. Die Karlsruher Gastgeschenke kamen deshalb an die Ardèche, weil der Karlsruher Publizist und Journalist Bernhard Wagner die weltweit einmalige Nachbildung der Chauvet-Höhle persönlich in Augenschein nehmen wollte. Als Buchautor hatte Wagner in seinem Werk „Im Reich der Rentiere“ dem Weltkulturerbe ein großes Kapitel gewidmet.
Die Majolika hat sich über diese Werbung in unserem französischen Nachbarland sehr gefreut und meint: Zur Nachahmung empfohlen!

P.S. Wie der Stiftung übermittelt wurde, nutzt der Präsident des Verbandes für Nachforschungen im Bereich Prähistorie und Archäologie Ardèche – Nicolas Lateur – jetzt jeden Tag den Majolika-Becher zum Kaffeetrinken.


Majolika beim Deutschen StiftungsTag 2015

Das Stiftungswesen hat sich in den letzten Jahrzehnten auch in Deutschland enorm weiter entwickelt. Derzeit gibt es fast 21.000 rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts, die sich nicht zuletzt auch für die Förderung von Kunst und Kultur engagieren. Das gemeinsame Dach ist der Bundesverband Deutscher Stiftungen mit Sitz in Berlin. Jedes Jahr lädt er in eine andere Stadt zu seinem großen dreitägigen Stiftungstreffen, Europas größtem Stiftungskongress ein. In diesem Jahr war Karlsruhe Gastgeberin. Über 1600 Vertreter von Stiftungen aller Themenbereiche trafen sich in der Fächerstadt und absolvierten ein ebenso umfangreiches wie anspruchsvolles Tagungsprogramm, das unter dem Motto „Auf dem Weg nach Europa – Stiftungen in Deutschland“ stand. Namhafte Referenten nahmen Stellung zu nahezu allen aktuellen für Stiftungen relevanten Themen von Fundraising bis zur Frage, was Stiftungen in Europa noch erreichen können.
Seit  2012 gehört auch die Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe dem Bundesverband als Mitglied an. Gemeinsam mit der Heimstiftung Karlsruhe informierte die Majolika-Stiftung an einem Stand in der Stadthalle über ihre Aufgaben und Ziele. Die Leiterin der Geschäftsstelle der Majolika-Stiftung Ursula Voboril nutzte den Stiftungstag zum fachlichen Gedankenaustausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Die Majolika Manufaktur lud anlässlich des Stiftungstages zu zwei Sonderführungen ein, die Kongressteilnehmenden waren vom Rundgang durch die Manufaktur sehr angetan.

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Neue Führungsspitze im Stiftungsrat

Nach dem Ausscheiden von Wolfgang Eichler und Erster Bürgermeisterin Margret Mergen aus dem Majolika-Stiftungsrat wählten die Mitglieder des Gremiums in ihrer Sitzung  am 10. November 2014 einstimmig den ehemaligen Bankvorstand der BBBank Klaus-Dieter Rohlfs zum neuen Vorsitzenden und den Vorstandsvorsitzenden des BGV / Badische Versicherungen Heinz Ohnmacht zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden.
Stiftungsvorstand Klaus Lindemann gratulierte der neuen Führungsspitze zu ihrer Wahl und bedankte sich gleichzeitig für das starke Engagement des gesamten Gremiums im Hinblick auf den dauerhaften Erhalt der traditionsreichen Majolika- Manufaktur, einer in Deutschland einzigartigen Institution, die sich seit 1901 der Keramik-Kunst verschrieben hat.


Neue Mitglieder im Stiftungsrat

Als neue Mitglieder wurden Volker Fink, Geschäftsführer der fivers Versicherungsmakler GmbH, Andreas Lorenz, Vorstandvorsitzender der Volksbank Karlsruhe eG und Eberhard Oehler, Geschäftsführer der Stadtwerke Ettlingen in den Majolika-Stiftungsrat berufen.     
Zu den Aufgaben der Majolika-Stiftung gehört es u.a.  freischaffende Künstler bei der Herstellung von Kunstkeramiken zu betreuen und historische keramische Produktionsverfahren, historische Formen und Glasuren zu bewahren. Der Stiftungsrat berät und beschließt die entsprechenden Aktivitäten.
Derzeit besteht der Stiftungsrat aus neun Mitgliedern.


Majolika beim Stiftungstag in der Sparkasse

Eine gute Resonanz fand auch die Neuauflage des Stiftungstages, zu dem die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen in ihre Zentrale am Europaplatz am 1. Oktober eingeladen hatte. Auch dieses Mal beteiligte sich die Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung mit einem eigenen repräsentativen Stand, an dem ausgewählte Exponate präsentiert wurden und die Besucher sich 10 Tage lang über die Aufgaben und Ziele der Stiftungen informieren können.

 


Sonderausstellung
Kunst in Bädern

Die Sonderausstellung "Kunst in Bädern" mit Arbeiten insbesondere von Edith Baerwolff, Johannes Gervé und Harald Häuser fand vom
8. Juli bis 14. September 2014 in der Galerie in der Majolika im Ahaweg 6-8 statt.


Internationale Keramiktage im Schlossgarten

Am Wochenende 28./29. Juni 2014 fand erstmals ein Keramikmarkt statt. Über 60 Keramiker aus dem In- und Ausland gaben einen Einblick in ihr Schaffen. Angesiedelt war der Markt zwischen dem Badischen Landesmuseum und der Majolika Manufaktur.


Vernissage Balkenhol & Hucht

In einer Sonderausstellung mit dem Titel "Auflagen-Objekte" präsentierte die Majolika Arbeiten des weltweit gefragten Künstlers Stephan Balkenhol und der jungen Berliner Künstlerin Anna Lea Hucht, die 2012 den Förderpreis der Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung erhielt.

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Babberger-Bilder kehren zurück in die Karlsruher Majolika

Der Maler und Grafiker August Babberger (1885-1936) zählt zu den bedeutenden Protagonisten des Expressionismus im deutschen Südwesten und in der Innerschweiz. Als Lehrer und Direktor der Kunst-Akademie in Karlsruhe gehörte er in den 20er Jahren zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Durch einen glücklichen Umstand kehrten jetzt drei seiner Arbeiten zurück an Babbergers früheren Wirkungsort.

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Landtagspräsident Wolf besucht die Majolika

Sehr angetan von der künstlerischen Arbeit und dem hohen handwerklichen Produktionsniveau der Majolika-Manufaktur zeigte sich der Präsident des baden-württembergischen Landtages Guido Wolf. Bei einem Rundgang durch Deutschlands einzigartige Keramik-Kunst-Werkstatt ließ sich Wolf gemeinsam mit dem früheren Innenminister Heribert Rech von Majolika-Stiftungsvorstand Klaus Lindemann und Majolika-Geschäftsführer Dr. Dieter Kistner über aktuelle Projekte und künftige Planungen der Majolika informieren. Bei dem zweistündigen Gedankenaustausch wurde natürlich auch das für die Majolika wichtigste und zugleich anspruchsvollste Arbeitsfeld, das Thema "Kunst am Bau" ausführlich erörtert. Gerne würde die Majolika bei der Vergabe von Kunst am Bau Projekten des Landes stärker berücksichtigt werden. So zum Beispiel beim geplanten Neubau des Bürger- und Medienzentrums des Landtages am Stuttgarter Schlossgarten. Aber auch über "kleinere" Aufträge, vorzugsweise aus dem Bereich repräsentativer Präsente-Keramik, würde sich die Majolika freuen. Auch diesen Wunsch nahm der Parlamentspräsident wohlwollend entgegen. Spontan bat er um einen Entwurf für einen schönen, stilvollen, künstlerisch gestalteten Majolika-Weinkühler eventuell unter Verwendung des Landeswappens, ein ideales Gastgeschenk, das der Landtagspräsident auch gerne bei Auslandsbesuchern einsetzen würde. Als kleine Erinnerung an ihren Majolika-Besuch erhielten Guido Wolf und Heribert Rech den ersten Becher aus der Majolika-Kollektion zum Stadtjubiläum.


EnBW Chef besucht Majolika

Großes Interesse für die Arbeit der Majolika zeigte der Vorstandsvorsitzende der EnBW Energie Baden-Württemberg AG Dr. Frank Mastiaux bei seinem Besuch der Manufaktur. Majolika-Stiftungsvorstand Klaus Lindemann begleitete ihn durch das Haus. Besonders gefielen dem Energie-Manager die neuen, künstlerisch gestalteten Keramik-Öfen der Majolika. Beeindruckend fand Dr. Mastiaux auch die einmalig schöne Lage des Gesamtareals der Majolika am Rande des Hardtwaldes unweit des Karlsruher Schlosses.


Interesse an Egler-Keramik?

In Baden-Baden beginnen in Kürze die Abbrucharbeiten eines Hauses. An diesem Haus sind zwei sehr schöne Kunst-am-Bau-Arbeiten des bekannten Karlsruher Künstlers Carl Egler installiert. Carl Egler trat 1911 in die Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe ein und war dort mit Ausnahme des Kriegsdienstes 1914 -1918 beschäftigt, bis er von 1932 an als freischaffender Künstler arbeitete.
Der Eigentümer des Hauses ist bereit, diese Arbeiten abzugeben.
Interessenten können sich direkt an ihn wenden.

Kontakt:
Nord Süd Grund Immobilien Vertriebsgesellschaft mbH
Geschäftsführer: Tobias Weber-Buhre
Telefon: +49 (0) 7221-30236-30
Fax: +49 (0) 7221 30236-50
E-Mail: info@nord-sued-grund.de

Dimensionen:  Hl. Franziskus  H 210 cm, B 250 cm
                       Ranke:             H 150 cm, B   40 cm


Berufung von Gerhard J. Rastetter in den Aufsichtsrat.

In ihrer letzten Sitzung hat die Gesellschafterversammlung der Staatlichen Majolika GmbH den bisherigen Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Karlsruhe eG Gerhard J. Rastetter als Mitglied in den Aufsichtsrat berufen. Alleinige Gesellschafterin der Majolika GmbH ist die Majolikia-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung.


Berufung von Heinz Ohnmacht in Stiftungsrat.

In seiner Sitzung am 23. Juli 2013 hat der Stiftungsrat der Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturföderung den Vorstandsvorsitzenden des BGV / Badische Versicherungen Heinz Ohnmacht als neues Mitglied in den Stiftungsrat berufen. 


Keramikpreis 2012 der Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung.

Die Preisträgerinnen: Elvira Bach und Anna Lea Hucht.

Zum ersten Mal vergab in diesem Jahr die Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung ihren neu geschaffenen Keramik-Preis. Damit werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, in deren Schaffen keramische Arbeiten einen besonderen Stellenwert einnehmen. 

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Majolika-Stiftung besteht seit einem Jahr

Bei herrlichem Spätsommerwetter konnte der Stiftungsvorstand Klaus Lindemann zahlreiche Gäste aus Politik, Kunst, Kultur und Wirtschaft in den Galerieräumen der Majolika Manufaktur begrüßen.

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Ein stimmungsvoller Konzertabend


Viel Beifall für das Polizeimusikkorps 

Das vom Karlsruher Polizeimusikkorps gestaltete Benefizkonzert unter freiem Himmel, zu dem die Majolika Stiftung am 10. August eingeladen hatte, fand einen begeisterten Zuspruch.

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Zum Abschied ein Majolika-Geschenk

OB Fenrich dankte Regierungspräsident Dr. Kühner für die gute Zusammenarbeit.

Im Rahmen eines Festakts im Weinbrenner-Saal der Stadthalle wurde am 29. Mai 2012 der Karlsruher Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner in den Ruhestand verabschiedet und die neue Regierungspräsidentin Nicolette  Kressl in ihr Amt eingeführt. 
Dr. Kühner, der erst jüngst auf Einladung der Majolika-Stiftung die Majolika Manufaktur besucht hatte, erhielt von Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich als Dank für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit eine schöne Majolika-Arbeit von Emil Wachter als Abschiedsgeschenk. 
Beim anschließenden Empfang hatte der Vorstand der Majolika-Stiftung Klaus Lindemann Gelegenheit, mit einer Reihe von Persönlichkeiten ins Gespräch zu kommen u.a. mit Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid. Lindemann informierte den Minister über den aktuellen Stand der Stiftungsarbeit und lud  ihn zu einem Besuch in die Majolika Manufaktur ein.


Majolika erfolgreich mit Kunst am Bau

Nicht weit von Karlsruhe entfernt, im noch immer reichlich von Wiesen und Äckern umgebenen Eggenstein-Leopoldshafen, hat eine interessante, hochmoderne Service-Einrichtung mehrerer Landeskirchen, Diözesen und Wohlfahrtsverbände ihren Sitz: „Das Kirchliche Rechenzentrum Südwestdeutschland“ (KRZ). Ende April konnte diese IT-Institution ihr 40jähriges Bestehen feiern.
Zum Festakt war auch der Vorstand der Majolika-Stiftung eingeladen. Das hatte seinen Grund, wurde doch im Rahmen der Festlichkeiten ein wunderbares Majolika „Kunst am Bau – Projekt“  feierlich enthüllt: ein Tryptychon der Künstlerin Edith Baerwolff. Es trägt den beziehungsreichen Titel „Südwestdeutsche Landschaft mit Allegorie der Caritas“. Die Leiterin der künstlerischen Abteilung der Majolika Martina Kistner-Bayne erläuterte, wie es zu dieser anspruchsvollen Auftragsarbeit kam und interpretierte das farbenfrohe allegorische Werk.
Für die Majolika-Stiftung ist das KRZ-Projekt ein überzeugendes Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen einem kunstsinnigen Bauherrn und der Kunstwerkstatt Majolika.
Edith Baerwolffs ungewöhnliches Keramik-Bild zeigt einmal mehr wie schön „Kunst am Bau“ sein kann.

 

Fotografische Impressionen vom Festakt 
von Anne Kup

 

Neu im Herzen der Fächerstadt: der „Majolika City Store“

Die Karlsruhe lieben „ihre“ Majolika. Das haben sie mehrfach eindrucksvoll bewiesen. Vor allem auch in schwierigen Zeiten. Sie hielten dem Unternehmen stets die Treue. Sie wollten es nicht hinnehmen, dass diese in Deutschland einzigartige Kunstwerkstatt in Liquidation geht. Das wollte auch die Majolika-Stiftung nicht. Deshalb erwarb sie die „Staatliche Majolika-Manufaktur GmbH“.  Jetzt möchte sie alles tun, um den Fortbestand der Majolika auf Dauer zu sichern. Dafür ist nicht zuletzt ein enger Kontakt zum kunstsinnigen Publikum eine wichtige Voraussetzung.

In und um die Majolika-Manufaktur am Ahaweg, 1.645 blaue Majolika-Kacheln vom Schlossturm entfernt, wird dies seit einigen Monaten mit neuem Schwung von einem ebenso engagierten wie ambitionierten Team unter der Leitung von Geschäftsführer Dr. Dieter Kistner erfolgreich gepflegt. Das einladende Ensemble mit den Licht durchfluteten Ausstellungs- und Verkaufsräumen, den Produktionshallen der Manufaktur, den Künstler-Ateliers, dem Majolika-Museum und der „Cantina Majolika“ erfreut sich steigender Beliebtheit. Das idyllisch gelegene Areal mit dem „natürlichen“ Ambiente des Hardtwalds ist zu einem idealen Treffpunkt und Ausflugsziel geworden.

Was der Majolika allerdings bisher fehlte, war eine attraktive Verkaufsfläche in der Karlsruher City. Durch glückliche Umstände wurde sie jetzt in der Lammstraße gefunden: Ein kleiner feiner Laden direkt gegenüber von Karstadt.
Zwar verläuft direkt vor dem neuen „Majolika City Store“ noch der Kombi Bauzaun – und das sicherlich noch einige Zeit – dennoch verspricht der Standort im Hinblick auf interessierte Laufkundschaft eine gute Frequenz. Die ersten Kunden ließen nicht lange auf sich warten. Hier fanden sie wunderschöne Geschenkartikel: Obstschalen, Vasen, Tischfiguren, Weinkühler, Espressotassen und andere ansprechende Keramik-Kunstwerke. Alles Majolika-Unikate. Hübsch, dekorativ, funktional, unverwechselbar.


Attraktiver Treffpunkt für Kunstfreunde: die „art Karlsruhe“

Foto: v.l.n.r. Dr.Dieter Kistner, Wolfgang Eichler, Britta Wirtz, Klaus Lindemann,-Martina Kistner-Bayne, Klaus-Dieter Rohlfs, Manfred Blum, Rigo Fay


Die „art Karlsruhe“ hat sich als kulturelles Highlight der Fächerstadt hervorragend etabliert. Sie erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

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Erste Kuratoriumssitzung

Zu seiner konstituierenden Sitzung traf sich Ende Januar das neu berufene Kuratorium der Majolika Stiftung in den Räumen der traditionsreichen Manufaktur am Ahaweg. Das in der Stiftungssatzung verankerte Beratungsgremium hat die Aufgabe, die Stiftung in allen künstlerischen Belangen zu unterstützen.
Zu Mitgliedern des Kuratoriums waren folgende Persönlichkeiten berufen worden: Professor Stephan Balkenhol (Professor an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe), Dr. Irmela Franzke (langjährige leitende Mitarbeiterin des Badischen Landesmuseums), Rigo Fay (Unternehmer, Geschäftsführender Gesellschafter der E+B Gruppe), Professor Dr. Klaus Gallwitz (ehemaliger Direktor des Städel-Museums in Frankfurt und Gründungs-Direktor des Frieder Burda-Museums in Baden-Baden), Wolfram Jäger (Kulturbürgermeister der Stadt Karlsruhe) und Archivdirektor Prof. Dr. Konrad Krimm (langjähriger stellv. Leiter des Generallandesarchivs Karlsruhe). Zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde Professor Dr. Gallwitz gewählt, zu seinem Stellvertreter Bürgermeister Jäger. Vorstand und Stiftungsrat informierten das Kuratorium über die aktuelle Gesamtsituation der Majolika und die Zielvorstellungen der Stiftung. Lebhaft diskutiert wurden das künftige künstlerische Profil der Majolika, die neu zu schaffende Gestaltungslinie und das Portfolio für eine unverwechselbare Produktpalette. Einig war man sich in der Hoffnung, die seit über 110 Jahren bestehende Karlsruher Kunstwerkstatt mit neuen künstlerischen Ideen und Impulsen in eine gute Zukunft führen zu können.


Regierungspräsident besucht die Majolika

Nicht nur von ‚amtswegen’, sondern auch persönlich fühle er sich seit vielen Jahren der Majolika eng verbunden. Das betonte Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner bei seinem kürzlichen Besuch in der Majolika Manufaktur.
Der Regierungspräsident zeigte sich bei einem Rundgang durch die Produktions- und Ausstellungsräume sehr beeindruckt vom hohen Niveau der handwerklichen und künstlerischen Arbeit und sagte zu, auch künftig im Rahmen der bestehenden Förderrichtlinien die Majolika zu unterstützen.
In dem sehr regen Gedankenaustausch mit dem Regierungspräsidenten, an dem neben dem Stiftungsvorstand auch Mitglieder des Stiftungsrates und der Majolika Geschäftsführung teilnahmen, wurde die breitgefächerte künstlerische Leistungspalette der Majolika beleuchtet. Auch wurden die Möglichkeiten ausgelotet, die Majolika mit Themen wie Kunst am Bau, Brunnen-, Bäder- und Gartenkeramik aber auch Jubiläumspräsenten, insbesondere auch bei Kommunen wieder verstärkt ins Spiel zu bringen.
Mit einem kleinen Gastgeschenk – einem Keramikglöckchen von Emil Wachter – dankte der Majolika-Vorstand dem Regierungspräsidenten für seinen Besuch. Dr. Kühner versprach auch seinem Nachfolger, bzw. seiner Nachfolgerin, die Majolika wärmstens ans Herz zu legen.


Weitere Zustifter engagieren sich

Foto: v.l.n.r. Heinz Ohnmacht, Gerhard J. Rastetter, Margret Mergen, Klaus Lindemann, Klaus-Dieter Rohlfs, Prof. Dr. Wolfgang Müller, Wolfgang Eichler

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit anschließender symbolischer Scheckübergabe brachten der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Karlsruhe Gerhard J. Rastetter, der Vorstandsvorsitzender der BBBank Karlsruhe Prof. Dr. Wolfgang Müller und der Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns BGV/Badische Versicherungen Heinz Ohnmacht, ihre besondere Verbundenheit zur Karlsruher Majolika zum Ausdruck. Die Majolika sei ein bedeutender kultureller Leuchtturm der Fächerstadt, den es zu fördern und auf Dauer zu erhalten gelte. Vorstand und Stiftungsrat dankten den neuen Zustiftern für ihr großzügiges Engagement, zugleich äußerten sie die Hoffnung, dass weitere Institutionen, Organisationen, Firmen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen als Zustifter und Spender die Ziele der Majolika Stiftung unterstützen werden.