• Herzlich willkommen.

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit der Majolika-Stiftung.

    Wir haben uns sehr gefreut, dass in diesem Sommer der Bevölkerung in der Südoststadt ein wunderbares Geschenk übergeben werden konnte:
    Der Majolika-Brunnen auf dem Clara-Immerwahr-Haber-Platz. Dieser Brunnen im neuen Karlsruher Stadtteil ist das Werk des bekannten Künstlers Professor Thaddäus Hüppi, der in Berlin an der Kunsthochschule lehrt und in Baden-Baden sein Atelier hat. Der Brunnen mit seinen frechen, witzigen, farbenfrohen Wasserspeiern ist ein echter Hingucker. Er schmückt den Platz, lädt zum Verweilen ein und die Kinder zum Plantschen. Gleichzeitig sendet diese markante Majolika-Arbeit im öffentlichen Raum natürlich auch eine aktuelle Botschaft aus. Diese lautet: „Die Majolika ist da. Sie lebt und sie soll mit ihrer ambitionierten Kreativität und Innovationskraft auch in Zukunft als kultureller Leuchtturm die Fächerstadt künstlerisch begleiten.“

    Allerdings müssen dafür die entsprechenden bautechnischen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

    Noch ist offen, wer sich künftig um die Nutzungsoptimierung des so wertvollen Majolika-Gesamtareals kümmern wird. Die Karlsruher Stadtwerke GmbH als gegenwärtige Eigentümerin würde die Immobilie wohl gerne abgeben. Zum Beispiel an die Karlsruher Fächer GmbH, die bereits eine Reihe wichtiger städtischer Immobilienentwicklungen erfolgreich durchgeführt hat. Aber auch das Land, das neben dem Majolika Museum zwei große Depotgebäude auf dem Gelände besitzt, scheint an einer Übernahme durchaus interessiert zu sein, zumal das unweit gelegene Badische Landesmuseum akuten Bedarf an Erweiterungsflächen hat. Dringend sanierungsbedürftig sind nach wie vor auch die vier für die Produktion nicht mehr benötigten bis zu 20 m hohen Kamine. Sie stehen unter Denkmalschutz d.h. sie dürfen nicht abgetragen werden, sondern müssen mit hohem Kostenaufwand gesichert und saniert werden. Außerdem verlangt der Brandschutz erhebliche kostenintensive bauliche Sicherheitsmaßnahmen. Auch die bisher nicht vorhandene Barrierefreiheit muss hergestellt werden. Solange diese Arbeiten nicht angepackt werden, bleiben wichtige Flächen für den Majolika-Betrieb weiterhin gesperrt und damit die Gesamtaktivitäten der Majolika erheblich eingeschränkt.

    Diese Situation gilt es so rasch wie nur irgendwie möglich zu beenden. Daran sollten alle, auch die Stadt, in hohem Maße interessiert sein.
    Ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Konsolidierung der Majolika war die Entscheidung des Gemeinderates in seiner Sitzung am 20. September 2016. In dieser Sitzung hat der Gemeinderat die umfangreiche und sehr detaillierte Vorlage über das Fortführungskonzept der Majolika intensiv beraten und über die Fördermöglichkeiten seitens der Stadt zunächst für die Jahre 2017 und 2018 eine positive Entscheidung getroffen.

    Für die Stiftung ist es ganz wichtig, die „DNA“ der Majolika, das heißt ihren künstlerischen Kern weiter zu stärken, ihn klar zu konturieren und mit neuen Impulsen und neuen Ideen den Bestand der traditionsreichen Karlsruher Kunst-Keramik-Werkstatt für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zu sichern und damit an frühere Glanzzeiten der Majolika, die immer ein besonderes kulturelles Aushängeschild der badischen Metropole war, anzuknüpfen. Als kulturelle Institution mit hohem künstlerischem Rang ist die Majolika seit 115 Jahren der Fächerstadt aufs engste verbunden. Sie soll nun zu einem ambitionierten international ausgerichteten Kunst-Keramik-Zentrum weiter entwickelt werden.
    Um dieses Ziel auch sicher zu erreichen, ist neben der Förderung durch die Stadt Karlsruhe natürlich auch künftig ein starker Zuspruch von Freunden und Förderern und Kooperationspartnern sehr wichtig.

    Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeit so engagiert und großzügig unterstützen.

     

    Klaus Lindemann
    Vorstand der Majolika-Stiftung

     

     

  • Majolika-Kunst
    in aller Welt

    Die Spurensuche nach Majolika-Kunst soll weiter gehen und alle Majolika-Liebhaber sind eingeladen, daran teilzunehmen. Wenn Sie also selbst Eigentümer einer schönen Majolika-Arbeit sind oder einer Majolika-Arbeit unterwegs begegnen, bitte geben Sie uns einen Hinweis, machen Sie ein Foto oder mailen Sie uns Ihre Entdeckung. Für Ihre wertvolle Mitarbeit im Voraus herzlichen Dank.

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    Neuer Blickfang:
    Majolika-Brunnen


    Neu: Edition 4
    Majolika-Künstlerinnen und -Künstler

    Blättern Sie in der Edition 4!


    Hoher Besuch aus Brüssel in der Majolika

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    Edition 3
    Majolika-Künstlerinnen und -Künstler

    Blättern Sie in der Edition 3!


    Edition 2
    Das Majolika-Archiv im Generallandesarchiv

    Das wertvolle Majolika-Archiv mit wichtigen Dokumenten, Briefen, Skizzen, Plänen, Fotos, Publikationen usw. aus über 100 Jahren befindet sich im Generallandesarchiv Karlsruhe und wurde dort archivarisch auf den neuesten Stand gebracht.

    Blättern Sie in der Edition 2!


    Katalog "Back to Bambi"

    Zur imposanten Kunstinstallation von Enno-Ilka Ude erschien zur Ausstellung im Regierungspräsidium am Rondellplatz ein umfangreicher Katalog, in dem das Werk und seine Entstehungsgeschichte in Text und Bild dokumentiert werden.

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    Bättern Sie im Ausstellungskatalog!


    Majolika-Film

    In der Majolika Manufaktur in Karlsruhe werden seit 1901 wunderschöne kunstkeramische Arbeiten gefertigt. Wie diese Arbeiten entstehen, zeigt ein kurzer, informativer Film, der von Baden TV produziert wurde. Mit einem Klick "zum Film" können Sie sich ihn anschauen.

    zum Film »


    Öffnungszeiten:

    Majolika Manufaktur, Ahaweg 6-8:
    Montag Ruhetag
    Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr
    Samstag und Sonntag von 11:30 bis 17 Uhr