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Majolika „traditionell IN“ auf der „Eunique“

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der „art Karlsruhe“ Anfang Februar präsentierte sich die Majolika auch auf der diesjährigen „Eunique“ Ende Mai von ihrer innovativen, zukunftsorientierten Seite. Die Manufaktur zeigte auf dieser Fachmesse für Angewandte Kunst und Design neueste Arbeiten aus ihrer Keramik-Kunst-Werkstatt am Ahaweg. Lebhaftes Publikumsinteresse fand dabei auch die neue Kooperation mit dem Studierenden-Team der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG). Die jungen, angehenden Designer demonstrierten am Majolika-Stand, wie Majolika-Objekte über einen 3D-Drucker umgesetzt werden können.
Beim traditionellen Stiftungsempfang konnte Stiftungsvorstand Klaus Lindemann wieder zahlreiche Gäste begrüßen u.a. den Bundestagsabgeordneten Axel Fischer, die IHK Vize-Präsidentin Ariane Durian, den IHK Vize-Präsidenten und stellvertretenden Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Ohnmacht, Stadtrat Dr. Albert Käuflein,  Bürgermeisterin Sabrina Eisele, den ehemaligen Landtagsabgeordneten Johannes Stober, den ehemaligen Direktor des Badischen Landesmuseums Peter Schmitt, Stiftungsratsmitglied Volker Fink, Aufsichtsratsmitglied Klaus Fehrenbach, Stiftungsrats- und Aufsichtsvorsitzenden Klaus-Dieter Rohlfs, die Künstlerinnen und Künstler Sabine Classen, Uta und Peter Gautel, Barbara Jäger, Hannelore Langhans, OMI Riesterer, Michael Rickelt sowie Susanne Trautnitz.
In seiner Ansprache dankte Lindemann der Chefin der Karlsruher Messe Britta Wirtz für die langjährige gute Zusammenarbeit und bezeichnete ihre außerordentlich erfolgreiche Arbeit als großen Gewinn für die Stadt.
In Vertretung des Oberbürgermeisters nahm Erster Bürgermeister Wolfram Jäger am Stiftungsempfang teil. In seinem Grußwort ging Jäger auch auf das zurzeit in der Fächerstadt stark diskutierte Thema „Lüpertz-Kunst -Projekt“ ein. Sofern es gelänge, das Vorhaben durch private Spender zu finanzieren, werde sich die Stadt für seine Umsetzung einsetzen. Zunächst müssten jedoch die Aufsichtsgremien von KASIG und Verkehrsbetriebe Karlsruhe sowie die Kunstkommission der Stadt und der Gemeinderat Ende Juli ihr Votum abgeben. Jäger wies außerdem darauf hin, dass die keramischen Bildwerke von Markus Lüpertz maximal fünf Jahre an den Haltestellen der Kombilösung verbleiben könnten.
Stiftungsvorstand Lindemann betonte abschließend, dass sich die Majolika-Stiftung, die sich seit ihrer Gründung 2011 nachdrücklich für eine kunstkeramische Gestaltung im Zusammenhang mit der Kombilösung engagiert habe, natürlich über einen entsprechenden Projekt-Auftrag sehr freuen würde. Zum einen aus wirtschaftlichen Gründen, zum anderen, um in der „Majolika-Stadt“ Karlsruhe die moderne Leistungsfähigkeit und den hohen künstlerischen Anspruch der traditionsreichen Manufaktur auch im öffentlichen Raum an starken Publikumsfrequenzpunkten sichtbar zu machen.

Fotografische Impressionen

von Anne Kup