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DIE SCHÖNE IM WALD

von Johannes Hucke *

Das Geschenk – und der Auftrag

Mallorca liegt im Hardtwald, gleich hinterm Schloss. Die Behauptung stimmt zwar nur in übertragenem Sinne, dafür aber gleich doppelt: Zum einen, nicht alle wissen das, heißt die spanische Insel auf alt­italienisch einfach „Majolika“. Wie passt das zusammen? Nun, die Mauren in Spanien stellten so wunderschöne Fayencen her, zinnglasierte Irdenwaren, die sich an den prunkliebenden Höfen Italiens großer Beliebtheit erfreuten. Der Handel lief nahezu komplett über Mallorca. Forscht man nach, woher die Mauren das Rezept hatten, landet man ganz schnell in der Frühzeit der menschlichen Kulturentwicklung: Die Ägypter, geht die Überlieferung, waren die ersten. So einfach – und so bedeutend.

Wer heute, etwa an einem Donnerstagabend, aus den Toren des Schlossparks hinausflaniert, vernimmt Klänge, die man durchaus mit der entspannten Stimmung auf der schönen Seite Mallorcas in Verbindung bringen kann. Sanfte Jazzmusik rieselt durch den Wald. Die Band Acoustic Avenue hat ihre Instrumente ausgepackt. Wo sie spielen? In der Cantina Majolika natürlich, dem Hauptanziehungspunkt für Ausgehfreudige in Karlsruhes Norden. Cantina ... da hat sich einer etwas dabei gedacht. Modern, aufgeschlossen, inspiriert geht es hier zu, dabei außerordentlich sachkundig und kosmopolitisch. Ganz wie vor hundert Jahren, als Künstler von Weltrang an dieser Stelle ein einzigartiges Gesamtprojekt starten – Kunst im state of the art, eine Manufaktur für Kunsthandwerk, ein Museum, kurz: die lebendig gewordene Metapher eines neuen Lebensgefühls.

Majolika – die Schöne im Wald

Die Majolika, wie sie die Karlsruher und zahllose Besucher von weither kennen, ließe sich definieren als aktives Gesamtkunstwerk: Sie fördert Kunst, sie produziert Kunst, sie stellt Kunst aus, sie ist Kunst. Zugleich kann die Majolika als Diskussionsforum, als Brainpool, als geistige Heimat stiller wie lauter Künstlerinnen und Künstler Geltung beanspruchen. Von Hubbuch bis Lüpertz, von Hoetger bis Colani nutzen bildende Künstler aller Sparten die variablen Räume, die professionelle Ausstattung, die Funktion einer überregionalen Medienwirksamkeit.

Es geschieht eher selten, dass eine Vision so detailreich und dynamisch umgesetzt wird. Als der Maler Hans Thoma daran geht, Großherzog Friedrich I. von Baden seine Idee eines Kombinationsmodells aus Werkstätte, Museum, Kunst-Ort und Atelierskomplex auseinanderzusetzen, ist in der Musik keiner populärer als Richard Wagner; Verschmelzung der Künste lautet das Paradigma der Stunde. Das letzte Viertel des Neunzehnten Jahrhunderts verbringt der als Landschaftsmaler bereits durchgesetzte Thoma in Frankfurt, bekommt Kontakt zur Kronberger Malerkolonie, präzise: zum Keramischen Atelier des Wilhelm Süs. Der ist Italien-Liebhaber, wie so viele zu dieser Zeit. (Wir erinnern uns: Italien – Majolia – maurische Fayencen?) Als Thoma zum Galeriedirektor nach Karlsruhe bestellt wird, bringt er Süs einfach mit. Und was bringt der? Das Know-How, um eine „Keramische Anstalt“ ins Leben zu rufen.

1901 erfolgt die Gründung in der Hoffstraße, 1909 bereits die Übersiedlung in den Wald. Was ist der Anlass für die rasche Expansion? Zum Triumph für deutsche Wissenschaft und Kunst gerät die Weltausstellung 1904 in St. Louis. Das Ausland bekommt es mit der Angst zu tun, als nahezu alle namhaften Preise nach Deutschland gehen. Einen Grand Prix erhält die junge Karlsruher Manufaktur; das ist ungefähr so, als ob heute ein zwergenhaftes Start-up-Unternehmen aus der Provinz Norman Foster und coop himmelb(l)au den Auftrag wegschnappte­: sensationell! – Kooperationen mit einer internationalen Künstler-Elite reißen auch nach den Weltkriegen nicht ab. 1927 wird aus der ehedem Großherzoglichen ganz schlicht die „Majolika-Manufaktur Karlsruhe AG“. Die Demokratisierung hat ihr nicht geschadet. Aber die Profile wandeln sich. Die Kosten sprengen den Rahmen.

Überzeugend wirkt von Anfang an die Praxisnähe. Wie Komponisten, die jedes Instrument im Orchester selber spielen können, sorgen Thoma und Kollegen für Rundumversorgung: Noch heute besticht der Einfall, nicht nur – wie das gemeinhin üblich ist – das zahlende Publikum mit Einzel- und Dauerausstellungen zu beglücken, sondern den Kunstschaffenden selbst nahezu optimale Arbeitsbedingungen zu bieten. Nur diese selbst wissen, wie schwer es ist, angemessene Räume zu finden, wo komplizierte Materialien zu großformatigen Werken verarbeitet werden können. Zwei der berühmtesten Plastiken aus der Majolika-Manufaktur: die Tänzerfigur „Nijinski“ von Fritz Behn (1912) und das von Marika Rökk bis Franka Potente als Filmkunstpreis verliehene Bambi (Else Bach, 1936).

Heute ist die Majolika die letzte von einst zahlreichen Keramik-Manufakturen in Deutschland; man sollte versuchen, einen Begriff davon zu gewinnen, was das bedeutet. Man stelle sich etwa vor: Oberammergau ohne seine Festspiele, Nürnberg ohne Weihnachtsmarkt, Rüdesheim ohne Rhein. Delft, Faenza, Urbino, Lunéville, Nevers, Azulejos, Karlsruhe ... keine schlechte Gesellschaft, fürwahr. Bedeutung und Rang der Majolika lassen sich am schnellsten ermessen, wenn man sich die kulturgeschichtliche Sonderleistung der Werkstätten-Bewegung des Jugendstils vor Augen führt; für einen Moment in der Geschichte arbeiten ausgeflippte Künstler und sonntagsbrave Bürger Hand in Hand. Man hat ein gemeinsames Ziel vor Augen: das Leben soll schöner werden! Aber auch sinnvoller, lustvoller, eleganter, gesünder!

Eine der wichtigsten Verweisstellen für die Selbstfindungsbemühungen des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts ist der Regenbogen. „Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich gemacht habe zwischen mir und euch und allen lebendigen Seelen bei euch hinfort ewiglich.“ Theologisch-philosophisch werden Wirk-Stätten wie die Majolika just aus diesem Geist heraus begründet. – Oder anders: Man besinnt sich auf die dreifache Bedeutung des griechischen Begriffs Kosmos. Welt, Ordnung, Schmuck. Auch die dritte Valenz soll zu ihrem Recht kommen. Der Alltag? Eine Fülle von Gelegenheiten, sich und anderen Freude zu bereiten. Durch originelles, aber gebrauchsfähiges Besteck; durch menschenfreundliche Architektur; durch sinnenfrohe Materialien. Kacheln, Fliesen, Skulpturen, Etageren, in summa – eine neue Kultur des Wohnens wird ins Leben gelockt.

Jugendstil – 100 Jahre später

Aus hohen, schlanken Blumengläsern neigen
Sich langgestielte Blüten, leise gleiten
Die schweren Düfte durch des Raumes Weiten
Wie Säulen Rauch aus Opferschalen steigen ...

Edith Ronsperger


In einem Kinofilm von Loriot nervt der Protagonist seine Mitmenschen, indem er in drögem Studienratstonfall unablässig den Jugendstil als letzte abgeschlossene Epoche der Kunstgeschichte de­klariert.
Richtig ist zweifelsohne, dass sich kein anderer „Stil“ einer solchen Beliebtheit bei einem so breiten Publikum erfreut. Ausstellungen auf der Mathildenhöhe oder in der Wiener Sezession werden von Hunderttausenden besucht. Die historisch nachvollziehbaren Anfeindungen, welche zumeist das vermeintlich Betuliche, Schwüle oder tapetenhaft Ornamentale karikieren, getrost beiseite lassend, kann beobachtet werden, dass die Ziele und Mittel dieser Bewegung aufgrund leicht nachvollziehbarer Sachverhalte die Menschen heute noch erreichen. Den meisten Künstlern jener Zeit geht es, ungeachtet voraussetzungsreicher Theorien, ästhetizistischer Spektakel und hochentwickelter Handwerklichkeit um ethische, emanzipatorische Inhalte. Der „neue“ Mensch kann den Horror der Vergangenheit nicht vergessen; aber er darf daran glauben, dass alles besser wird.

Der Alltag will durchdrungen sein von Schönheit. Miteins erscheinen die historistischen und gründerzeitlichen Entwürfe nicht mehr feierlich, sondern vor allem schwer. Statt plumper Karyatiden und fetter Putten bevölkern jetzt schlanke Elfen und flinke Fabelwesen die Hauswände und Interieurs. Man denkt noch nicht rein funktional; das Leben ist nicht nur zum Arbeiten da, sondern vor allem, dass man es feiere und schmücke! – Darin liegt wohl die enorme Attraktivität des Jugendstils für nachgeborene Generationen begründet, die des Sterilen, Rechtwinkligen, Kargen der Nachkriegsbaukunst so überdrüssig sind wie die Damaligen der grotesk überladenen Dekors. Umgeben von den Auswüchsen einer rücksichtslos profitorientierten Leistungsethik, bedarf der Zeitgenosse anscheinend des Geschmeidigen, mitunter Gemütlichen oder gar Erhabenen. In diesem Zusammenhang erscheint der Jugendstil vielen Kunstfreunden als ein Sehnsuchtsland, das man immer wieder mit Lust bereist.

Noch heute können wir unvermittelt dem begegnen, was seinerzeit gewissermaßen en passant geschaffen wurde; selbst eher unscheinbare Karlsruher Fassaden verbergen staunenerregenden Glamour, der offenbar wird, wenn die Haustür aufgeht: Treppenhäuser, ausgeschmückt mit buntschimmernden Majolika-Fliesen. Wie oft werden wir überrascht, wenn wir die Belle-Époque-Viertel Karlsruhes durchstreifen und stehen auf einmal vor Kulturdenkmälern, deren Phantasiereichtum, kunsthandwerkliche Vituosität und Originalität zum Hinreißendsten gehört, was aus der Zeit zwischen 1890 und 1914 geblieben ist.

Karlsuhe – eine Stadt des Jugendstils. Wer mit der Bahn anreist, kann gar nicht anders als an der gesamtästhetischen Inszenierung von Bahnhof, Stadtgarten und Schlosshotel teilzunehmen. Darmstadt, Wien, Glasgow, Brüssel machen viel von sich reden, wenn es um Kunstreisen für Jugendstilbegeisterte geht. Mit der Majolika besitzt Karlsruhe eine der wenigen verbliebenen Keimzellen, neben der Mathildenhöhe die vielleicht bedeutendste in Deutschland, die höchste Aufmerksamkeit aller Kulturinteressierten verdient.

Selbstverständlich hat sich die Majolika den nachdrängenden Stilen geöffnet, steht bis heute für innovative Zeitgenossenschaft. Doch die Ursprünge sind überall sichtbar; sie könnten allerdings noch deutlicher herausgearbeitet und beworben werden. Rechnet man die anheimelnde Waldlage noch hinzu, so darf salopp formuliert werden, dass Karls­-ruhe mit der Majolika ein Pfund besitzt, womit man wuchern könnte. Die Frage ist nun: Wer soll zukünftig Verantwortung übernehmen? Wer kommt dafür in Frage, einen Prozess zu iniziieren, der in puncto Qualität, Professionalität und Reflexivität dem Gegenstand gerecht wird?

Tradition mit Sinn vermählt

„So etwas könnte ich mir in Berlin nicht leisten ...“ Zugegeben, der symbolträchtige Satz fällt nicht in Karlsruhe. Kaiser Wilhelm spricht ihn aus, als er 1880 die Oper in Frankfurt am Main einweiht. In der Tat, der Mann hat keinen Scherz getrieben. Einzig und allein dem Engagement der Bürgerschaft ist es zu danken, dass der exorbitant kostspielige Prachtbau realisiert wird. Hoheitliches Handeln nimmt sich bisweilen fast armselig aus, wenn sich vitaler Bürgergeist zu gemeinschaftlichem Tun versammelt. Auch der Palmengarten, das Städel, zahlreiche Stiftungen sind privater Initiativkraft zu verdanken. In Mannheim bauen sich die Bürger das Reiss-Engelhorn-Museum. Auch Karlsruhe, als Residenzstadt freilich verwöhnt von Herzoglich-Markgräflichen Zuwendungen, kennt dem Gemeinwohl dienliche bürgerliche Selbsthilfe. Zwei Beispiele aus der jüngsten Zeit: das Schwimmbad in Wolfartsweier oder der Streichelzoo im Stadtgarten.

Da und dort macht der Begriff „neue Bürgerlichkeit“ die Runde. Will meinen, man greift auf positive Traditionen zurück, ohne sich in politische Ideen zu verrennen wie die Generationen vorher.

In den vergangenen Jahren erlebt der Begriff des Ehrenamts eine Neubewertung. Schon wird Kritik laut: Ein Staat verspekuliert sich und macht seine Bürger haftbar! Doch die Definition schließt zumindest de lege eine substituierende, ersetzende Funktion aus.

Sozialphilosophisch betrachtet, existiert ohnehin kein Widerspruch zwischen staatlichen und individuellen Aktivitäten. Die Antike kennt einen konsitutiven Gegensatz: Vom „idiotes“, dem nur am eigenen Wohl interessierten Eigenbrötler, ist ohnehin nichts zu erwarten. Allein dem „polites“ bleibt es zu verdanken, wenn ein Gemeinwesen floriert. Er schaltet sich ein, in guten wie in schlechten Zeiten. Er unterscheidet kaum zwischen öffentlichem und privatem Wohl, da er die Interdependenz als grundlegend erkennt. Aber der aktive, im wahrsten Sinne interessierte Zeitgenosse weiß noch mehr: Ungeteiltes Glück macht auf Dauer einsam. Nur die soziale Teilnahme und Teilhabe bewirkt Haltbarkeit.

Noch populärer, noch häufiger in den Medien zu finden als Ehrenamt und Eigeninitiative ist das Wörtchen Krise. Dehnbar wie dünner Teig, scheint es sämtliche Erscheinungen des öffentlichen Lebens gegenwärtig zu ummanteln. Entsinnen wir uns kurz ... Krise heißt Urteil, Entscheidung. Mit anderen Worten, wenn negative Entwicklungen Geltung gewinnen, lässt sich kein Schicksal dafür verantwortlich machen. Letztlich entscheiden wir darüber. Wir, die Bürgerinnen und Bürger. – Neben Vereinen sind Bürgerinitiativen die treibenden Kräfte des Bürgerengagements. Bisweilen unbequem, doch voller Energie, die sich aus gemeinsamen Zielen speist, bestimmen sie das Zeitgeschehen, geben die Richtung vor.

Die stets berechtigten Fragen „Wofür soll ich mich denn engagieren?“, „Welches Sachgebiet genießt Priorität?“ werden in jeder Epoche anders beantwortet. Vor einhundertzehn Jahren, als die Majolika gegründet wurde, waren die Leitdiszip­linen eindeutig; Kirche, Kaiser und Familie hieß die scheinbar unerschütterliche Dreifaltigkeit. In der Rangliste folgte die Förderung von Kultur und Wissenschaft auf dem Fuße. Vielleicht haben wir Heutigen viel zu viel an staatliche Organisationen delegiert. Vielleicht ist es an der Zeit, das Heft wieder selber in die Hand zu nehmen. Finanzkrisen, Wertekrisen, Kulturkrisen (...) sind nicht zuletzt Ergebnis einer Geschichte der Selbstentmündigung.

Je mehr die Themen der Makroebene – Energiegewinnung und Umweltzerstörung, soziale Schieflagen und politische Konflikte – die öffentliche Diskussion dominieren, desto bedeutsamer erscheint der Blick aufs Lokale: Was wollen wir erhalten, wo soll Neues entstehen? Karlsruhe verfügt über zahlreiche wertvolle Geschenke, die wir von den Altvorderen erhalten haben. Karlsruhe kann gar nicht anders als Kulturstadt zu sein. Die Alternativ­e hieße Provinz.

In einer Reihe mit Schloss, Theater und staatlichen Sammlungen steht die Majolika. Auch sie ist von Krisen, hausgemachten und von außen her bewirkten, nicht verschont geblieben. Gerade weil diverse Verfallserscheinungen das öffentliche Bewusstsein bestimmen, sollten wir unser Proprium mit geschärfter Aufmerksamkeit im Auge behalten. Es gehören Ideen dazu, Visionen, Mut und Tatkraft, nicht nur auf künstlerischer Ebene.

„Was du ererbt von deinen Vätern hast, / erwirb es, um es zu besitzen.“ Die halb zu Tode zitierten Verse aus Faust I erweisen sich im Falle der Majolika als geradezu spektakulär aktuell. Erwerben, das heißt arbeiten. Wofür? Für den Erhalt, für eine Neuorientierung. Für eine wertgemäße Umgangsweise. Im Augenblick scheint die politische Ebene ein wenig überfordert – sei’s drum, wir sind ja noch da. Um in die Bresche zu springen, das Ruder herumzureißen, die Karre aus dem Dreck zu ziehen ... wie auch immer. Den Lohn werden wir erhalten, wenn die Rettung gelingt: dauerhaft, auf der Basis solider Wirtschaft und professioneller Vermarktung. Künftige Generationen, dessen können wir gewiss sein, werden uns jeden Beitrag danken. „Ja, damals“, werden sie sagen, „da gab es ein paar Leute, die haben’s angepackt. So ein Glück.“

Zum Abschluss sei noch einmal, reichlich simpel, an die Adresse der Majolika erinnert: es ist der Ahaweg 6. Abgesehen davon, dass der Name auf einen Trick der Landschaftarchitektur zurückgeht, entbehrt die Bezeichnung nicht eines gewissen Humors. Ein Aha-Erlebnis wird uns allen zuteil, wenn wir die Bedeutung der Einrichtung für unser kulturelles Selbstverständnis ermessen.

Und eine letzte scherzhafte Parallele sei gewagt: Wiewohl Ton das Ausgangsmaterial der meisten Majolika-Produkte ist, genügt es nicht, das Unternehmen auf tönernen Füßen stehen zu lassen. Viele Engagierte haben vorgearbeitet, Leidenschaft und Finanzmittel in erheblicher Menge dem Projekt zugeführt. Jetzt sind wir dran.

 

Johannes Hucke, geb. 1966 in Frankfurt / M. ist Autor und Projektentwickler. Seine über 25 Buchveröffentlichungen umfassen Romane, Lyrik, Weinliteratur und Theaterstücke. Zudem schreibt er für verschiedene Zeitungen und Magazine im Bereich Feuilleton, Weinbau und Gastronomie. Er war 2004 – 2011 Mitarbeiter der Yehudi-Menuhin-Stiftung Deutschland und unterstützt seit 1997 soziale Projekte in Ludwigshafen / R. als Diplom-Sozialpädagoge. Zudem ist er Gastdozent an der FH Ludwigshafen und Mitglied der Mannheimer Filmautoren.