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Majolika-Archiv

Ein kostbarer Majolika-Schatz

Die Majolika verfügt über einen kostbaren, teilweise noch ungehobenen Schatz. Eingelagert ist er in geschichtsträchtigen Magazinen im Generallandesarchiv in der Nördlichen Hildapromenade 3 in Karlsruhe. Hier befindet sich das komplette Archiv der Majolika. In Hunderten von Faszikeln, Mappen, Kisten, Kästen, Schachteln und Ordnern schlummern die Dokumente der Majolika aus inzwischen 113 Jahren. 
Diese wertvollen Originalmaterialien sollten allerdings dringendst gesichtet, geordnet, katalogisiert, und möglichst digitalisiert für alle Interessenten griffbereit verfügbar sein. 
Dafür gibt es jedoch noch viel zu tun. 
Bei einem Besuch im Generallandesarchiv, das in der Zwischenzeit über einen modernen sehr ästhetischen Neubau verfügt, ließen sich Majolika Vorstand Klaus Lindemann und der Aufsichtsratsvorsitzende der Majolika GmbH Klaus-Dieter Rohlfs vom Leitenden Archivdirektor Dr. Zimmermann und von  Professor Dr. Krimm und Dr. Exner über den aktuellen Stand der Aufarbeitung des Majolika-Archivs informieren. 
Danach sind derzeit etwa 70 Prozent der Dokumente, Briefe, Fotos, Skizzen, Entwürfe, Baupläne, Modellbeschreibungen usw. dokumentarisch erfasst. Aus personellen und finanziellen Gründen war ein Abschluss der Arbeiten durch eine qualifizierte Fachkraft bisher leider nicht möglich. Deshalb möchte die Majolika-Stiftung sich jetzt nachdrücklich darum bemühen, großzügige Spender zu finden, um die im Generallandesarchiv schlummernden Schätze zu heben und die Dokumente für alle Majolika-Interessenten, Kunststudenten, Historiker, Diplomanden und Künstler zugänglich zu machen. 
Auch für die aktuelle Produktlinie könnte das Majolika-Archiv aus der Geschichte dieser in Deutschland einzigartigen Kunstwerkstatt  wertvolle Impulse, Ideen und Anregungen geben. Möglicherweise ließe sich auch die „Klassikergalerie“ der Majolika durch interessante historische Fundstücke aktuell beleben.